Archiv für Januar 2018

Solidarität mit Afrin!

Unsere Genoss*innen von der Antifaschistischen Linken International rufen für Samstag, den 3. Februar 2018, um 14 Uhr zu einer Demonstration in Solidarität mit Afrin auf. Die Demonstration startet auf dem Jacobikirchhof in Göttingen. Außerdem finden auch in vielen weiteren Städten Demos gegen den türkischen Angriff auf Afrin statt (siehe Übersicht).

Demo | 03.02.2018 | 14 Uhr | Jacobikirchhof| Göttingen
Mehr Infos gibt’s hier.

Holocaustgedenktag 2018

Am Samstag, den 27. Januar 2018, laden die Jüdische Gemeinde Hameln und die Stadt Hameln anlässlich des seit 1966 stattfindenden Holocaustgedenktages zu einer Veranstaltung in das Weserberglandzentrum ein. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldat*innen der Roten Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, dem größten Vernichtungslager der NS-Zeit. In der vom Hamelner Forum organisierten Veranstaltung wird die Autorin, Natasha Wodin, einen selten thematisierten Teil des Holocaust anhand ihrer eigenen Familiengeschichte betrachten, die Zwangsarbeit im Dritten Reich. Eine Lesung des außergewöhnlichen Buches „Sie kam aus Mariupol“.

Lesung | 27.01.2018 | 18 Uhr | Weserberglandzentrum | HM
Weitere Infos finden sich hier.

Antifaschistische Landpartie Vol. 2

Für die Freund*innen langfristiger Aktionsplanung möchten wir schon heute darauf hinweisen, dass sich am 1. April 2018 (kein Scherz!) wieder mal die Ludendorffer (eine völkische, rassistische und antisemitische Weltanschauungsgemeinschaft) in Dorfmark treffen wollen. Dagegen regt sich, wie auch im letzten Jahr, antifaschistischer Widerstand. Wieso, weshalb, warum: Das lest ihr auf diesem Blog.

Demo | 01.04.2018 | 13:12 Uhr | Bahnhof | Dorfmark
Mehr Infos gibt’s hier sowie nachfolgend: (mehr…)

Vortrag zur Geschichte des Bückebergs

Von 1933 bis 1937 fanden im heutigen Emmerthal auf dem Bückeberg die reichsweiten Erntedankfeierlichkeiten statt, an denen bis zu einer Million Menschen teilnahmen. Damit gehörten diese Feste zu den größten Massenveranstaltungen in der NS-Zeit.

Es wurde eine Volksgemeinschaft propagandistisch in Szene gesetzt, verbunden mit militärischen Großvorführungen, die wenig mit einem Erntedankfest, aber viel mit der Einstimmung auf spätere Angriffskriege zu tun hatten.

Die Feste hatten eine herausragende Bedeutung für die Gemeinde und den Landkreis, der in “Bückebergkreis” umbenannt worden war. An die damalige Begeisterung wollten nach 1945 die Akteure vor Ort jedoch nicht mehr erinnert werden. Bis heute gibt es keinen angemessenen Umgang, wie auch die aktuelle Debatte (siehe hierzu bspw. diesen Beitrag des NDR-Kulturjournals) um einen nun vorliegenden Gestaltungsentwurf zeigt.

In einer Veranstaltung am Freitag, den 2. Februar 2018, ab 20 Uhr im Freiraum Hameln (Walkemühle 1a, 31785 Hameln) wird es zunächst um die Hintergründe, den Ablauf, die Inhalte und die Ziele der Reichserntedankfeste gehen. Wichtig ist es den Veranstalter*innen aber auch, den aktuellen Gestaltungsentwurf aufzugreifen und auf die derzeit in Politik, Presse und Leserbriefseiten geführte Diskussion einzugehen.

Vortrag | 02.02.2018 | 20 Uhr | Freiraum | Hameln
Mehr Infos gibt’s hier.

Mission Lifeline beim Club Alerta

Seit letztem Jahr gehört die NGO Mission Lifeline aus Dresden zu den Organisationen, die mit einem eigenen Schiff versuchen, Refugees zu retten, die gezwungen sind, den mörderischen Weg über das Meer auf sich zu nehmen. Das Ziel besteht darin, in Seenot befindliche Menschen vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Dabei konzentrieren sie sich auf das Seegebiet, in dem aktuell am meisten Menschen weltweit sterben – dem zentralen Mittelmeer. Mit ihrem Rettungsschiff sind sie im Suchgebiet entlang der libyschen Küste auf der Suche nach in Seenot geratenen Menschen. Dabei kooperieren sie mit anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen, um wirksam Menschen aus Seenot zu retten, denn täglich wagen Menschen die gefährliche Überfahrt in seeuntauglichen Schlauchbooten.

Die Leute von Mission Lifeline wollen dem Sterben der Menschen im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen, während eine menschliche und politische Lösung auf sich warten lässt. Daher freuen wir uns sehr, dass am Freitag, den 19. Januar 2018, ab 20 Uhr – zum nächsten Club Alerta – jemand aus Dresden bei uns sein wird, um uns über die Arbeit von Mission Lifeline zu berichten, deren Aktivist*innen z.T. vorher bereits auf dem Balkan und in Griechenland aktiv waren, um vor Ort zu helfen.

Vortrag | 19.01.2018 | 20 Uhr | Freiraum | Hameln
Mehr Infos gibt’s hier oder dort (auf twitter).