Archiv der Kategorie 'Antikapitalismus'

Allerlei zum ersten Mai

Am Dienstag, den 1. Mai 2018, finden überall Veranstaltung anlässlich des Kampftages der Arbeiter*innen statt, deren Auflistung an dieser Stelle nicht erfolgen soll. Wir möchten lediglich auf eine Veranstaltung mit räumlicher Nähe hinweisen (ab 11 Uhr in Hildesheim, siehe hier) sowie auf eine mit besonderer politischer Relevanz für Reisefreudige (ab 9 Uhr in Chemnitz, siehe hier). Wer in Hameln bleibt, kann im Bürgergarten nachschauen, was die Parteien und Gewerkschaften zum 1. Mai zu sagen haben oder sich mal mit einem Buch an die Weser legen und etwas für den Wissensschatz tun.

Demo | 01.05.2018 | 11 Uhr | Hauptbahnhof | Hildesheim
Weitere Infos gibt es hier.

Über die Verhältnisse leben

Eine brandneue emanzipatorische Gruppe hat sich in den Städten Bielefeld und Herford zusammengefunden und macht erfreulicherweise gleich richtig Welle! Die Antinationale Gruppe Bielefeld [ALIBI] lädt nämlich vom 3. April bis 3. Mai 2018 zum Besuch ihrer Veranstaltungsreihe zur Kritik von Lohnarbeit und Kapitalismus ein und hat in diesem Rahmen gleich noch eine antikapitalistische Demonstration am 30. April 2018 angemeldet. Wir sind entzückt, dokumentieren den lesenswerten Aufruf und rufen gerne zur Teilnahme auf!

Demo | 30.04.2018 | 18 Uhr | Hauptbahnhof | Bielefeld
Weitere Infos gibt es hier und nachfolgend: (mehr…)

Solidarität mit der Roten Straße!

Die Bewohner*innen der Hausprojekte Rote Straße/Burgstraße in Göttingen kämpfen um eine Sanierung bzw. Instandsetzung ihrer Häuser und den damit verbundenen Erhalt von bezahlbarem Wohnraum. Dieses Anliegen genießt unsere Solidarität. Daher verbreiten wir an dieser Stelle die zugehörige Pressemitteilung der Genoss*innen aus Göttingen. An das Göttinger Studentenwerk senden wir ein: Rote Straße bleibt!

Solidarität mit der Roten Straße in Göttingen
Die Pressemitteilung gibt’s hier sowie nachfolgend: (mehr…)

Weitere Beiträge zur G20-Debatte

Da die alle großen Parteien umfassende Volksfront gegen alles Linke weiterhin die öffentliche Debatte bestimmt und dabei jegliche Mindestanforderungen an einen vernunftbasierten Diskurs geflissentlich ignoriert, was von bestrafungslüsternen Wutbürger*innen mit größter Genugtuung verfolgt wird, möchten wir an dieser Stelle auf einige weitere Texte hinweisen, die eine sinnvolle Auseinandersetzung mit den Ereignissen rund um den G20-Gipfel erlauben.

Ohne eine Wertung anhand der Reihenfolge vornehmen zu wollen, empfehlen wir die Texte von …umsGanze!, der Roten Flora, derLadenbesitzer*innen aus dem Schanzenviertel und der Gruppe 8. Mai [FFM]. Außerdem empfiehlt es sich, ein aufmerksamen Blick auf die zahlreichen dokumentierten „Heldentaten“ des Rechtsstaates in Hamburg zu werfen: G20-Doku – hier fand der eigentliche Skandal statt, über den jetzt nur noch wenige reden wollen.

Solidarität mit allen verletzten und inhaftierten Genoss*innen!
Und verdammt nochmal: Flora bleibt!

G20 und die neue deutsche Volksfront

Wer sich noch nicht schnappatmend in die „Neue deutsche Volksfront für Ruhe, Ordnung und Sauberkeit“ (NedeVofüRuOrunSa) eingereiht hat, um zusammen mit Kameradschaftsnazis, BILD-Zeitung und Sigmar Gabriel einen #maaslosen Polizeistaat zum entschlossenen Kampf gegen Linke zu fordern, konnte in verschiedenen Medien Beiträge lesen, die einen Einstieg in eine reflektierte Auseinandersetzung mit den Ereignissen beim G20-Gipfel in Hamburg wenigstens ermöglichen.

Wer sich also gegen Argumente noch nicht vollends abgedichtet haben sollte und weiterhin der Vernunft gegenüber aufgeschlossen ist, dem*der sei die Lektüre folgender Texte der taz, des Spiegels und des Lower Class Magazine als Einstieg in eine wirkliche Debatte empfohlen. Für alle anderen zitieren wir in aller Kürze die Analyse und Kritik:

Um unnötige Diskussion zu vermeiden: Überzogene Kritik an „Gewaltexzessen“ (gegen Autos und so Sachen) können wir angesichts des europäischen Massenmords im Mittelmeer, der alltäglichen Gewaltexzesse der kapitalistischen Eigentums- und Ausbeutungsverhältnisse oder auch nur des Einsatzes hochgerüsteter Polizeieinheiten mit kriegstauglichen Schusswaffen in einem Hamburger Wohnviertel leider nicht ernst nehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis

Oder gerne auch nochmal etwas poetischer in den Worten von Bertold Brecht:

Der reißende Fluß wird gewalttätig genannt. Aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig.

Solidarität mit allen verletzten und inhaftierten Genoss*innen!
Getroffen hat es wenige, gemeint sind wir alle!

G20-Warm-Up-Demo in Lüneburg

Am Samstag, den 1. Juli 2017, findet in Lüneburg eine Warm-Up-Demonstration gegen den bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg statt. Das Lüneburger Bündnis gegen den Gipfel in Hamburg 2017 ruft dazu auf, sich ab 18 Uhr am Clamartpark in Lüneburg einzufinden. Das klingt nach einer empfehlenswerten Veranstaltung. Schnappt Euch also schonmal eure Bezugsgruppe für den G20-Gipfel und dann auf nach Lüneburg – leider ist nicht bekannt, ob vor Ort ausschließlich Partybullen sein werden: Findet es heraus!

Demo | 01.07.2017 | 18 Uhr | Clamartpark | Lüneburg
Mehr Infos gibt’s hier.

G20-Mobi in Hannover

Nachdem unsere Genoss*innen von Fast Forward Hannover am 19. Mai 2017 bereits mit einer Mobiveranstaltung in Hameln am Start waren, haben sie nun zusammen mit den Genoss*innen von Kritik und Subversion Hannover zwei Veranstaltungen am 1. und am 7. Juni im UJZ Korn in Hannover geplant, die wir Euch hiermit dringend empfehlen wollen. Erneut wird die Rolle der Logistik und die Sinnhaftigkeit einer Blockade des Hamburger Hafens während des G20-Gipfels im Mittelpunkt stehen.

Vorträge | 01. & 07.06.2017 | 19 & 20 Uhr | UJZ Korn| Hannover
Weitere Infos gibt’s hier.

Internationale Kämpfe vereinen!

In Bielefeld ruft ein Bündnis aus antifaschistischen, autonomen, feministischen, kurdischen und anderen linken Gruppen und Einzelpersonen am 13. Mai 2017 zu einer Podiumsdiskussion mit anschließender Demonstration durch die Stadt (Bielefeld) auf. Ziel ist es, verschiedene linksradikale Alternativen zu Nationalstaat und Kapitalismus aufzuzeigen und von den Kämpfen der anderen zu lernen und sie zu verbinden. Das klingt nach einer guten Idee, weshalb wir hiermit eine Teilnahme anregen wollen. Schnappt Euch ein paar Freund*innen und organisiert eine gemeinsame An- und Abreise.

Demo | 13.5.2017 | 17 Uhr | Kesselbrink | Bielefeld
Den vollständigen Aufruf gibt’s hier.

Club Alerta nimmt Kurs auf Hamburg

Endlich können wir das Programm für das nächste offene Antifa-Treffen am Freitag, den 19. Mai 2017, im Freiraum Hameln (Walkemühle 1a, 31785 Hameln) bekannt geben. In einem Anflug von Größenwahn haben wir nämlich eine kleine Mobi-Gala zu den geplanten Protesten gegen den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg auf die Beine gestellt. Ab 20 Uhr ist Einlass, ab 20:30 Uhr werden unsere Genoss*innen von Fast Forward Hannover einen Mobi-Vortrag halten und um 22 Uhr beginnt dann ein wunderbares Konzert mit Pöbel MC und Spezial-K. Klingt gut? Wird gut! Also, kommt rum und sagt es allen Freund*innen der befreiten Gesellschaft weiter: Das wird ein Fest!

Vortrag & Konzert | 19.05.2017 | 20 Uhr | Freiraum | Hameln
Mehr Infos zu den Aktionen gegen den G20 gibt’s hier.

1. Mai 2017 in Hildesheim

Neben den Aktionen gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai 2017 in Halle an der Saale möchte wir an dieser Stelle auch auf die Aktivitäten unserer Genoss*innen aus Hildesheim hinweisen, die dort einen eigenständigen Impuls setzen wollen, der gemeinsam mit kurdischen Genoss*innen ein starkes Zeichen setzen soll. Nicht erst seit den jüngsten Eskalationen des türkischen Staates in den Gebieten mit kurdischer Mehrheitsbevölkerung ist ein Zeichen der Solidarität und Vernetzung bedeutungsvoll.

Demo | 01.05.2017 | 10:45 Uhr | Bahnhof | Hildesheim
Den Aufruf gibt’s hier sowie nachfolgend: (mehr…)