Archiv der Kategorie 'Antirepression'

Wir für Euch – Gegen Polizeigewalt!

Kommt am Samstag, den 16. Dezember 2017, um 14 Uhr zur Demonstration unter dem Motto „Wir für Euch – Gegen Polizeigewalt“ beginnend an der Lutherkirche in Hannover. Nehmt eure Freund*innen mit und lasst uns dem Staat und den Bullen zeigen, dass wir niemanden allein lassen und uns ihre Übergriffe nicht gefallen lassen! Den vollständigen Aufruf dokumentieren wir hier ebenfalls im Folgenden. Mit Solidarität gegen jede Repression!

Demo | 16.12.2017 | 14 Uhr | Lutherkirche | Hannover
Lest hier den vollständigen Aufruf zur Demo: (mehr…)

Wir für Euch – grenzenlos solidarisch

Derzeit wird Geld für die Aktivisten gesammelt, die am 2. Dezember 2017 mit einer Betonpyramide den AfD-Bundesparteitag in Hannover blockieren wollten und in diesem Zusammenhang von massiver Gewalt seitens staatlich legitimierter, uniformierter Menschenfeinde (auch bekannt als: Polizei) betroffen waren. Lasst die Genossen nicht allein und haut eure Weihnachtsgelder, Jahresendprämien und sonstigen Geldreserven in den Solitopf mit den folgenden Kontodaten:

Kontoinhaber: Rote Hilfe e.V.
Verwendungszweck: Pyramide
IBAN: DE42 4306 0967 4007 2383 57
BIC: GENODEM1GLS

Und (falls nicht schon der Fall) am besten gleich noch Rote Hilfe Mitglied werden und allen Freund*innen empfehlen, es ebenso zu tun.

Wir für Euch – grenzenlos solidarisch
Den Aufruf gibt’s hier (auf facebook) und nachfolgend: (mehr…)

Demo gegen die G20-Repression

Am Samstag, den 9. Dezember 2017, ruft die Antifaschistische Linke International (A.L.I.) zu einer Demonstration gegen die Repression im Zusammenhang mit den Protesten gegen den G20 Gipfel in Hamburg auf. Am heutigen Dienstag (5.12.) kam es in der gesamten BRD zu Hausdurchsuchungen. Auch in Göttingen wurden zwei Wohnungen durchsucht, dabei ist die Polizei zum Teil brutal gegen die Betroffenen vorgegangen. Wir zeigen uns solidarisch mit den Betroffenen und rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf! Die Demonstration beginnt um 16 Uhr auf dem Platz der Synagoge in Göttingen.

Hier findet ihr die Pressemitteilung der A.L.I zu den Hausdurchsuchungen. Und hier geht es zur Soli-Kampange für die Betroffenen von Repression.

Demo | 09.12.2018 | 16 Uhr | Platz der Synagoge | Göttingen
Weitere Infos finden sich hier.

Politische Verfolgung gegen Links

Unsere Genoss*innen von der Antifaschistischen Linken International [ALI] aus Göttingen rufen zu einer Demonstration gegen die zunehmende staatliche Repression gegen linke Strukturen auf. Die Demonstration soll am kommenden Samstag, den 25.11.2017, um 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Göttingen beginnen und es wird gebeten, sich dafür angemessen zu kleiden (siehe den Schluss des Aufrufs). Ein wichtiges Anliegen, wie wir finden, weshalb wir den Aufruf zu dieser Demonstration nachfolgend dokumentieren.

Demo | 25.11.2017 | 12 Uhr | Bahnhofsvorplatz | Göttingen
Weitere Infos finden sich hier sowie nachfolgend: (mehr…)

United We Stand!

Der G20-Gifel ist vorbei, doch die Kriminalisierung der Proteste geht weiter. Denn nach wie vor sitzen dutzende Aktivist*innen im Knast und hunderte müssen mit Strafverfahren rechnen. Die Rote Hilfe ruft zur Solidarität mit den Betroffenen auf. Unter dem Motto „United we stand! summer of resistance – summit of repression – solidarity is our weapon“. Inzwischen kann gedrucktes Material über den Literaturvertrieb der Roten Hilfe bestellt werden, außerdem haben bereits erste Aktionen stattgefunden. Um die Betroffenen auch finanziell unterstützen zu können, sind weiterhin Spenden erforderlich. Werdet Mitglied in der Roten Hilfe und stärkt die Solidaritätsstrukturen!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!
Infos finden sich hier und dort.

Sören Kohlhuber goes Hameln

Am Freitag, den 18. August 2017, widmet sich das Offene Antifa Treffen im Freiraum Hameln (Walkemühle 1a, 31785 Hameln) einem Rückblick auf den G20-Gipfel in Hamburg. Der freie Journalist, Sören Kohlhuber, wird dabei in seinem Vortrag darauf eingehen, wie sich Hamburger Senat und Polizei über demokratische Standards hinwegsetzten und somit den tatsächlichen „Skandal“ des G20-Gipfels (neben dem weitgehenden Ausbleiben von relevanten Verhandlungsergebnissen) thematisieren. Der Einlass erfolgt ab 20 Uhr und der Vortrag beginnt um 20:30 Uhr. Der Eintritt ist wie gewohnt frei, Spenden für den Referenten sind jedoch immer willkommen.

Vortrag | 18.08.2017 | 20 Uhr | Freiraum | Hameln
Infos zur Arbeit von Sören Kohlhuber finden sich hier.

Weitere Beiträge zur G20-Debatte

Da die alle großen Parteien umfassende Volksfront gegen alles Linke weiterhin die öffentliche Debatte bestimmt und dabei jegliche Mindestanforderungen an einen vernunftbasierten Diskurs geflissentlich ignoriert, was von bestrafungslüsternen Wutbürger*innen mit größter Genugtuung verfolgt wird, möchten wir an dieser Stelle auf einige weitere Texte hinweisen, die eine sinnvolle Auseinandersetzung mit den Ereignissen rund um den G20-Gipfel erlauben.

Ohne eine Wertung anhand der Reihenfolge vornehmen zu wollen, empfehlen wir die Texte von …umsGanze!, der Roten Flora, derLadenbesitzer*innen aus dem Schanzenviertel und der Gruppe 8. Mai [FFM]. Außerdem empfiehlt es sich, ein aufmerksamen Blick auf die zahlreichen dokumentierten „Heldentaten“ des Rechtsstaates in Hamburg zu werfen: G20-Doku – hier fand der eigentliche Skandal statt, über den jetzt nur noch wenige reden wollen.

Solidarität mit allen verletzten und inhaftierten Genoss*innen!
Und verdammt nochmal: Flora bleibt!

G20 und die neue deutsche Volksfront

Wer sich noch nicht schnappatmend in die „Neue deutsche Volksfront für Ruhe, Ordnung und Sauberkeit“ (NedeVofüRuOrunSa) eingereiht hat, um zusammen mit Kameradschaftsnazis, BILD-Zeitung und Sigmar Gabriel einen #maaslosen Polizeistaat zum entschlossenen Kampf gegen Linke zu fordern, konnte in verschiedenen Medien Beiträge lesen, die einen Einstieg in eine reflektierte Auseinandersetzung mit den Ereignissen beim G20-Gipfel in Hamburg wenigstens ermöglichen.

Wer sich also gegen Argumente noch nicht vollends abgedichtet haben sollte und weiterhin der Vernunft gegenüber aufgeschlossen ist, dem*der sei die Lektüre folgender Texte der taz, des Spiegels und des Lower Class Magazine als Einstieg in eine wirkliche Debatte empfohlen. Für alle anderen zitieren wir in aller Kürze die Analyse und Kritik:

Um unnötige Diskussion zu vermeiden: Überzogene Kritik an „Gewaltexzessen“ (gegen Autos und so Sachen) können wir angesichts des europäischen Massenmords im Mittelmeer, der alltäglichen Gewaltexzesse der kapitalistischen Eigentums- und Ausbeutungsverhältnisse oder auch nur des Einsatzes hochgerüsteter Polizeieinheiten mit kriegstauglichen Schusswaffen in einem Hamburger Wohnviertel leider nicht ernst nehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis

Oder gerne auch nochmal etwas poetischer in den Worten von Bertold Brecht:

Der reißende Fluß wird gewalttätig genannt. Aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig.

Solidarität mit allen verletzten und inhaftierten Genoss*innen!
Getroffen hat es wenige, gemeint sind wir alle!

Wege durch die Wüste

In Vorbereitung auf die Aktionen gegen den G20-Gipfel (aber natürlich auch darüber hinausgehend) wollen wir uns nochmal mit Antirepression befassen und dabei insbesondere Genoss*innen mit wenig Kenntnissen auf diesem Gebiet errreichen. Hierfür organisieren wir am Montag, den 26. Juni 2017, ab 19 Uhr im Freiraum Hameln (Walkemühle 1a, 31785 Hameln) einen Vortrag mit dem Ermittlungsausschuss (EA) Hannover, der sich an dem empfehlenswerten Antirepressions-Handbuch „Wege durch die Wüste“ orientiert. Auch ein reich gedeckter Infotisch wartet auf euer Interesse. Also, rumkommen und weitersagen!

Vortrag | 26.06.2017 | 19 Uhr | Freiraum | Hameln
Mehr Infos zum Buch dokumentieren wir nachfolgend: (mehr…)

Repression gegen Antifas in BBG

In den nächsten Wochen findet ein Berufungsprozess am Landgericht in Bückeburg vor der I. Großen Jugendkammer gegen einen unserer Genossen statt. Die erste Verhandlung zu diesem Fall fand vor dem Amtsgericht statt und gegen das Urteil wurden Rechtsmittel eingelegt, da sich die Zeug*innen teilweise verstrickten und mit sehr dünnen Aussagen versuchten den Angeklagten zu belasten. Schon bei dem Prozess vor dem Amtsgericht waren viele Nazi-Zeug*innen geladen und haben ihre Aussagen gemacht. Auch dieses Mal sind mindestens 10 Zeug*innen geladen, wovon einige der Rechten Szene zugerechnet werden können.

Untestützt unseren Genossen in Bückeburg, besetzt die Plätze, damit er nich alleine mit den Nazi-Zeugen und ggf. deren Anhang im Saal sein muss und kommt also alle nach Bückeburg! Die Termine sind wie folgt festgesetzt bisher:

Mittwoch, 21. Juni 2017 // 9 Uhr Landgericht Bückeburg
Montag, 26. Juni 2017 // 9 Uhr Landgericht Bückeburg
Freitag, 30. Juni 2017 // 9 Uhr Landgericht Bückeburg

Die Nazizeug*innen werden schon ab dem ersten Verhandlungstag am 21. Juni erwartet. Wir freuen uns über eure Solidarität! Betroffen ist einer – gemeint sind wir alle!

Prozess | Ende Juni 2017 | 9 Uhr | Landgericht | Bückeburg
Weitere Infos finden sich hier.