Archiv der Kategorie 'Solidarität'

Frühling der Frauen

Von Montag, den 7. Mai 2018, bis Freitag, den 18. Mai 2018, zeigen wir im freiraum Hameln (Walkemühle 1a, 31785 Hameln, www.freiraum-hameln.de) die Ausstellung „ROJAVA – Frühling der Frauen“. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt am Montag, den 7. Mai 2018, um 20 Uhr mit dem Erfahrungsbericht einer Internationalistin, die sich die Verhältnisse vor Ort angeschaut hat. Danach wird die Ausstellung jeweils am Dienstag von 18 bis 20 Uhr, am Donnerstag von 20 bis 22 Uhr und am Sonntag von 14 – 18 Uhr zu sehen sein. Zusätzlich besteht während des offenen Antifa Treffens am 18. Mai nochmals die Möglichkeit die Ausstellung anzuschauen. Im Rahmen der Ausstellung zeigen wir zudem in den Ausstellungsräumen einen Film zur Situation in Rojava.

Ausstellung | 07.-18.05.2018 | freiraum | Hameln
Weitere Infos gibt es hier sowie nachfolgend: (mehr…)

Solidarität mit Afrin!

Unsere Genoss*innen von der Antifaschistischen Linken International rufen für Samstag, den 3. Februar 2018, um 14 Uhr zu einer Demonstration in Solidarität mit Afrin auf. Die Demonstration startet auf dem Jacobikirchhof in Göttingen. Außerdem finden auch in vielen weiteren Städten Demos gegen den türkischen Angriff auf Afrin statt (siehe Übersicht).

Demo | 03.02.2018 | 14 Uhr | Jacobikirchhof| Göttingen
Mehr Infos gibt’s hier.

Mission Lifeline beim Club Alerta

Seit letztem Jahr gehört die NGO Mission Lifeline aus Dresden zu den Organisationen, die mit einem eigenen Schiff versuchen, Refugees zu retten, die gezwungen sind, den mörderischen Weg über das Meer auf sich zu nehmen. Das Ziel besteht darin, in Seenot befindliche Menschen vor dem Tod durch Ertrinken zu bewahren. Dabei konzentrieren sie sich auf das Seegebiet, in dem aktuell am meisten Menschen weltweit sterben – dem zentralen Mittelmeer. Mit ihrem Rettungsschiff sind sie im Suchgebiet entlang der libyschen Küste auf der Suche nach in Seenot geratenen Menschen. Dabei kooperieren sie mit anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen, um wirksam Menschen aus Seenot zu retten, denn täglich wagen Menschen die gefährliche Überfahrt in seeuntauglichen Schlauchbooten.

Die Leute von Mission Lifeline wollen dem Sterben der Menschen im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen, während eine menschliche und politische Lösung auf sich warten lässt. Daher freuen wir uns sehr, dass am Freitag, den 19. Januar 2018, ab 20 Uhr – zum nächsten Club Alerta – jemand aus Dresden bei uns sein wird, um uns über die Arbeit von Mission Lifeline zu berichten, deren Aktivist*innen z.T. vorher bereits auf dem Balkan und in Griechenland aktiv waren, um vor Ort zu helfen.

Vortrag | 19.01.2018 | 20 Uhr | Freiraum | Hameln
Mehr Infos gibt’s hier oder dort (auf twitter).

Vergesst nicht die Gefangenen!

Zum Jahreswechsel möchten wir an dieser Stelle nochmals auf den Blog der Kampagne UNITED WE STAND hinweisen. UNITED WE STAND ist eine Solidaritäts-Kampagne gegen die staatliche Repression während und nach dem G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017. Dort findet ihr auch den Hinweis auf ein Spendenkonto, welches zur Unterstützung der angeklagten und/oder inhaftierten Genoss*innen genutzt wird. Solidarische Grüße gehen auch an alle Freund*innen der Freiheit im Iran (siehe bspw. folgenden Beitrag).

Solidarität mit den politischen Gefangenen des G20-Gipfels
Mehr Infos gibt’s hier.

Wir für Euch – Gegen Polizeigewalt!

Kommt am Samstag, den 16. Dezember 2017, um 14 Uhr zur Demonstration unter dem Motto „Wir für Euch – Gegen Polizeigewalt“ beginnend an der Lutherkirche in Hannover. Nehmt eure Freund*innen mit und lasst uns dem Staat und den Bullen zeigen, dass wir niemanden allein lassen und uns ihre Übergriffe nicht gefallen lassen! Den vollständigen Aufruf dokumentieren wir hier ebenfalls im Folgenden. Mit Solidarität gegen jede Repression!

Demo | 16.12.2017 | 14 Uhr | Lutherkirche | Hannover
Lest hier den vollständigen Aufruf zur Demo: (mehr…)

Wir für Euch – grenzenlos solidarisch

Derzeit wird Geld für die Aktivisten gesammelt, die am 2. Dezember 2017 mit einer Betonpyramide den AfD-Bundesparteitag in Hannover blockieren wollten und in diesem Zusammenhang von massiver Gewalt seitens staatlich legitimierter, uniformierter Menschenfeinde (auch bekannt als: Polizei) betroffen waren. Lasst die Genossen nicht allein und haut eure Weihnachtsgelder, Jahresendprämien und sonstigen Geldreserven in den Solitopf mit den folgenden Kontodaten:

Kontoinhaber: Rote Hilfe e.V.
Verwendungszweck: Pyramide
IBAN: DE42 4306 0967 4007 2383 57
BIC: GENODEM1GLS

Und (falls nicht schon der Fall) am besten gleich noch Rote Hilfe Mitglied werden und allen Freund*innen empfehlen, es ebenso zu tun.

Wir für Euch – grenzenlos solidarisch
Den Aufruf gibt’s hier (auf facebook) und nachfolgend: (mehr…)

Demo gegen die G20-Repression

Am Samstag, den 9. Dezember 2017, ruft die Antifaschistische Linke International (A.L.I.) zu einer Demonstration gegen die Repression im Zusammenhang mit den Protesten gegen den G20 Gipfel in Hamburg auf. Am heutigen Dienstag (5.12.) kam es in der gesamten BRD zu Hausdurchsuchungen. Auch in Göttingen wurden zwei Wohnungen durchsucht, dabei ist die Polizei zum Teil brutal gegen die Betroffenen vorgegangen. Wir zeigen uns solidarisch mit den Betroffenen und rufen zur Teilnahme an der Demonstration auf! Die Demonstration beginnt um 16 Uhr auf dem Platz der Synagoge in Göttingen.

Hier findet ihr die Pressemitteilung der A.L.I zu den Hausdurchsuchungen. Und hier geht es zur Soli-Kampange für die Betroffenen von Repression.

Demo | 09.12.2017 | 16 Uhr | Platz der Synagoge | Göttingen
Weitere Infos finden sich hier.

Solidarität mit der Roten Straße!

Die Bewohner*innen der Hausprojekte Rote Straße/Burgstraße in Göttingen kämpfen um eine Sanierung bzw. Instandsetzung ihrer Häuser und den damit verbundenen Erhalt von bezahlbarem Wohnraum. Dieses Anliegen genießt unsere Solidarität. Daher verbreiten wir an dieser Stelle die zugehörige Pressemitteilung der Genoss*innen aus Göttingen. An das Göttinger Studentenwerk senden wir ein: Rote Straße bleibt!

Solidarität mit der Roten Straße in Göttingen
Die Pressemitteilung gibt’s hier sowie nachfolgend: (mehr…)

Ein Zeichen der Erinnerung

Wir dokumentieren hier einen indymedia-Eintrag von „Einige(n) Antifas aus der Provinz“, welcher am 20. August 2017 erschienen ist. Der ursprüngliche Eintrag ist hier nochmals verlinkt (mit großem Bild).

Am Freitag, den 18. August 2017, versammelten sich einige Antifaschist*innen in den Abendstunden am Freiraum Hameln, um von dort aus ein bescheidenes Zeichen der Erinnerung an Heather Heyer zu entsenden, die von einem Neonazi am 12. August 2017 im US-amerikanischen Charlottesville ermordert wurde. Unsere Solidarität gilt zudem den zahlreichen weiteren Verletzten dieses neonazistischen Angriffs und den Angehörigen und Freund*innen von Heather Heyer. Wir werden ihren Kampf gegen den wieder erstarkenden Faschismus fortführen und dabei weder vergeben noch vergessen.

Das Motiv des Transparents ist diesem Artikel beigefügt und kann als Schablone verwendet werden. Vielleicht kann damit noch jemand etwas anfangen, um die Erinnerung an Heather Heyer noch in weitere Städte und Dörfer zu tragen.

Never forgive, never forget!
All the best and strength to the injured! Such as their friends an families and those of Heather!
Rest in Power Heather Heyer!

Support your local Antifa!
Schreibt uns einfach über unser verschlüsseltes Kontaktformular.

Heather Heyer #SayHerName

Nachdem es am 12. August 2017 in der US-amerikanischen Universitätsstadt Charlottesville zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Nazis und Antifaschist*innen kam, wurde die Sozialistin und IWW-Gewerkschafterin Heather Heyer durch einen extrem rechten Anschlag umgebracht. Am Nachmittag steuerte einer der Nazis sein Fahrzeug in eine Menschenmenge von Antifaschist*innen. Heather verlor dadurch ihr Leben und mindestens weitere 19 Antifaschist*innen wurden verletzt.

Zuvor, liefen die als „alt-Right“ verharmlosten Rechten mit schwerbewaffneten Milizen auf, und skandierten offen „Blut und Boden“ und „Heil Donald Trump“. Die Ereignisse von Charlottesville verdeutlichen, welche brutalen Folgen der Rechtsruck und die politische Machthabe nationalistischer, autoritärer Kräfte nach sich zieht: Durch das gesellschaftliche Klima, welches in den USA seit der Wahl von Trump vorherrscht, und den institutionellen Rassismus der Behörden sind das Erstarken der Nazis ermöglicht worden.

Dieses Phänomen ist nicht auf die USA begrenzt: Die rhetorischen BrandstifterInnen von Rechts befinden sich in Europa, in Deutschland in Form der AfD, seit Jahren im Aufschwung. Während ihre VertreterInnen den Wahlsieg Trumps bejubelten, bezieht sich deren Parteijugend positiv auf die „alt-Right“-Nazis und kokettiert mit deren europäischen Pendant, den „Identitären“.

Nicht erst aus Solidarität mit den Genoss*innen, welche den Kampf gegen die Reaktion in den Vereinigten Staaten nach deren vermeintlichem Sieg fortführen, nicht erst aus tiefster Wut über den genannten neofaschistischen Mord, sondern schon aus Solidarität mit den unzähligen Menschen, welche durch die Politik und Rhetorik der neuen Rechten angegriffen werden heißt die Antwort weiterhin Antifaschismus! Remembering means fighting!

Gelegenheiten dafür gibt es genug, z. B. bei den kommenden Veranstaltungen der AfD oder mit AfD-Beteiligung, wo sie demokratisch verbrieft, mal wieder ihren rassistischen Wahlkampf betreiben darf.

Mehr Infos zur Situation in den USA
gibt es bei It’s going down und CrimethInc..